Elemente des Eiskunstlaufs |
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| Begriff | Definition |
| Axel | Der Axel (oder auch Axel-Paulsen) – nach dem norwegischen Eiskunstläufer Axel Paulsen benannt – gilt auch als Königssprung, da er der schwierigste Sprung ist. Er ist der Sprung, der am leichtesten zu erkennen, aber am schwierigsten durchzuführen ist. Der Axel ist der einzige Sprung, der vorwärts von der Außenkante des linken Fußes abgesprungen wird. Die Landung erfolgt dann rückwärts auf der Außenkante des rechten Fußes. Dabei wird eine halbe Drehung mehr durchgeführt als bei den anderen Sprüngen (der dreifache Axel enthält also 3½ Drehungen). ![]() 1 - Einlauf, man gleitet rückwärts-auswärts auf dem rechten Fuß; 2 - Absprung, vorwärts auf dem linken Fuß; 3 - Landung, rückwärts-auswärts auf dem rechten Fuß Quelle: Wikipedia |
| Flip | Der Flip ist ein Sprung im Eiskunstlauf. Der Läufer befindet sich im Rückwärtslauf. Er beugt das linke Knie sehr stark und führt den rechten Arm und das rechte Bein nach hinten. Der Läufer hackt – wie beim Toeloop – mit den Zacken des rechten Schlittschuhs ins Eis. Dann streckt er die Beine, was ihm den Schwung in die Luft verleiht. Dazu schraubt er den Oberkörper in Drehrichtung und schließt die Arme vor dem Oberkörper. Der Flip ist dem Lutz sehr ähnlich. Der Unterschied besteht darin, dass der Flip von der Einwärtskante, der Lutz von der Auswärtskante abgesprungen wird. Quelle: Wikipedia |
| Lutz | Der Lutz, benannt nach dem Österreicher Alois Lutz, ist ein Sprung im Eiskunstlauf. Er kann einfach, doppelt oder dreifach gesprungen werden. Dazu nimmt der Läufer rückwärts Anlauf und verlagert das Gewicht auf das linke Bein. Der linke Arm ist vorne vor dem Körper und der rechte zeigt in etwa in Laufrichtung (beide parallel zum Eis). Nun sticht der rechte Schlittschuh schräg nach rechts hinten ins Eis ein und gleichzeitig wird vom linken Bein abgesprungen (von der Auswärtskante, andernfalls wird der Sprung als Flip gewertet, der einen geringeren Basiswert hat). Die Rotation wird erreicht, indem man die Arme ruckartig an den Oberkörper reißt, wobei der rechte etwas langsamer ist, da er den längeren Weg hat und einen kleinen Bogen macht. Außerdem trägt der Oberkörper zur Drehung bei, indem er, samt Kopf, leicht vordreht. Quelle: Wikipedia |
| Rittberger | Der Rittberger ist ein Kantensprung beim Eiskunstlauf und beim Rollkunstlauf (Rollsport). Er verdankt seinen Namen dem mehrfachen deutschen Vize-Weltmeister Werner Rittberger. Der Läufer gleitet erst mit beiden Beinen rückwärts auf dem Eis. Dann verlagert er sein Gewicht auf das rechte Bein, das in der Rechtskurve fest ins Eis gepresst werden muss, um nicht abzurutschen. Schließlich springt der Läufer nach hinten ab und dreht sich einmal oder mehrfach um jeweils 360 Grad (einfacher, zweifacher oder dreifacher Rittberger). Der Rittberger wird auf jenem Bein gelandet, auf dem er abgesprungen wird. Im englischsprachigen Raum hat sich der Name "Rittberger" nicht durchgesetzt, dort wird der Ausdruck "loop (jump)" (Schleifensprung) verwendet. Quelle: Wikipedia |
| Salchow | Der Salchow, benannt nach dem Schweden Ulrich Salchow, gehört zu den Elementarsprüngen des Eiskunstlaufes. In einfacher Ausführung wird der Sprung vom linken Fuß durch Druckverlagerung auf die Einwärtskante der Schiene rückwärts abgesprungen und nach linksseitiger Rotation in der Luft um die Körperlängsachse um 360° auf dem rechten Bein rückwärts auswärts gelandet. Der Sprung wird in der Kür sowohl als einzelnes Element als Einfach-, Doppel-, Dreifach- und bei den Männern zuweilen bereits als Vierfachsprung gezeigt; auch Sprungkombinationen mit anderenen Sprüngen (s.u.) sind möglich. Quelle: Wikipedia |
| Toeloop | Der Toeloop (eingedeutscht aus engl. toe loop für "Zehenschleife"; auch Tip-Rittberger) ist ein Begriff aus dem Eiskunstlauf und dem Rollkunstlauf. Der Name rührt vom Absprung her, bei dem man zuerst zwar relativ gerade angleitet, in der letzten Absprungphase aber vordreht und in der Luft die Schließbewegung vervollständigt. Es ist ein Sprung, den sowohl Damen als auch Herren in ihren Programmen ausführen. Er gilt im Eiskunstlauf in der einfachen Ausführung als relativ leichter Sprung. Dreht man sich dabei mehrmals um sich selbst, heißt die Ausführung auch zwei-, drei- oder gar vierfacher Toeloop. Beim Eiskunstlauf-Paarlaufen kann der Toeloop (ebenso wie andere Sprünge) auch als geworfener Sprung gezeigt werden, das heißt, ein Partner wird beim Absprung durch den anderen Partner mit beiden Händen unterstützt und damit weit hochgedrückt, bevor er den eigentlichen Sprung ausführt. Technik beim Eiskunstlauf Bei der Toeloop-Technik muss der Eiskunstläufer seine grundsätzliche Hoch-Tief-Bewegung mit dem flachen und direkten Hinführen des Spielbeines (das beim Einstechen zum Stützbein wird) an die Stützstelle kombinieren, damit er Zeit hat, die vertikale Stützbeschleunigung nach oben zu initiieren, bevor er auf vorwärts gedreht hat. Falls das Spielbein vorschriftsmäßig beim Rückwärtsgleiten jedoch zuerst noch vor den Körper geführt wird, kommt der Stützeinsatz in Relation zur fortlaufenden Drehbewegung eigentlich zu spät. Diese überflüssige Beinbewegung stört den Sprungrhythmus und führt dazu, dass der Sprung langsamer angesetzt wird. Stützkraft und damit auch Sprunghöhe erreicht man bei den sogenannten getippten Sprüngen nur mit relativ hoher Horizontalgeschwindigkeit. Die Figur des Toeloop erinnert sehr an eine Schleife (engl. loop). Praxis: Der Eisläufer fährt mit Rechts einen Einwärts-Dreier und kommt so auf rückwärts. Im Anschluss an den Dreier tippt er mit der linken Zacke am langgestreckten Bein nach hinten ins Eis und zieht dabei den linken Arm nach hinten. Während der Eisläufer das gebeugte rechte Bein heranzieht (das bringt den Schwung), springt er von der linken Zacke ab und dreht sich nach links einmal um sich selbst, so dass er auf der rechten Kufe landet. Quelle: Wikipedia |
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